| Was ist Tierpsychologie? |
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Seit das Thema Tier medial außerordentlich präsent ist, wächst auch das Interesse an einer Ausbildung oder Weiterbildung im Bereich Tierpsychologie. Vor nicht langer Zeit wurde jeder, der dies als Berufsbezeichnung anführte, noch müde belächelt und gefragt: Aha, bei Ihnen sitzen die Hunde auf der Couch?
Der Begriff Tierpsychologie geht auf den Nobelpreisträger und Verhaltensforscher Konrad Lorenz zurück, der mit einer Generation von Biologen und Zoologen wichtige Grundsteine für das gelegt hat, worauf sich die Tierpsychologen heute berufen. Denn Basis einer Tierverhaltenstherapie kann nur die genaue Kenntnis eines artspezifischen Verhaltens sein. Und diese Kenntnisse wiederum beruhen auf der Ethologie, der vergleichenden Verhaltensforschung, einem Zweig der Biologie. Als Ethologen dürfen sich mit Fug und Recht also Zoologen und Biologen bezeichnen, die sich auf das Thema Verhaltensforschung spezialisiert und dort einen akademischen Grad erworben haben. In jüngster Zeit gibt es daneben aber zunehmend Bemühungen, das Berufsbild des Tierpsychologen auch für Menschen zu etablieren, die kein Studium absolviert haben oder absolvieren können... Viele verschiedene Schulen und Institute bieten Ausbildungwege zum Tierpsychologen oder zum Tierverhaltenstherapeuten oder zum tierpsychologischen Verhaltensberater an. Das macht die Qual der Wahl für diejenigen, die sich dafür interessieren, nicht gerade leichter. Eine Empfehlung, welche die allein selig machende Ausbildungseinrichtung ist, kann es nicht geben. Zu unterschiedlich sind die Angebote, die Lehr- und Lernformen und vor allem die Kosten. Da das Berufsbild und die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geschützt ist, sind Anbieter privatrechtlich organisiert und bestimmen demnach die Preise für ihre Dienstleistungen selbst. Vergleichen lohnt sich also, ist aber auch aufwändig. Wie finde ich einen qualifizierten Tierpsychologen? Und welche Ausbildungsanbieter gibt es? Mehr dazu lesen Sie in unserem Tierblog |
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