| Sinn und Unsinn von Tierforen |
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Es gibt sie en masse: Foren im Web. Und es werden auch immer mehr Tierforen.
Hier tauschen sich Haustierhalter untereinander aus: Zu Ernährung, Erziehung, Büchern, Krankheiten... Was ist daran auszusetzen? Nichts. Mancher gute Tipp kann von anderen Tierhaltern kommen - Links, Bücher, Adressen...Spätestens aber dann, wenn es in den Bereich des Verhaltens und der Erziehung geht, sollte zumindest kritisch hinterfragt werden, von wem welche Ratschläge kommen. Noch so gut gemeint, heißt dennoch nicht, dass es nicht doch falsch ist. Und noch so viel Erfahrungen mit dem eigenen Tier bedeuten nichts im Vergleich zu wissenschaftlichen Untersuchungen. Und bei manchen Ratschlägen, wie etwa dem, eine "protestpinkelnde Katze mit dem Urin des Babys einzureiben, gegen das sie protestiert", würde sich Paul Leyhausen vermutlich im Grab herum drehen. Mit Recht. Oder, wie gestern eine Kundin berichtete, sei ihr in einem Forum der Rat gegeben würden, einer unsauberen Katze das eigene Deodorant in die Nase zu sprühen. Hier feiert das Unverständnis fröhliche Urständ - die Leidtragenden sind die Tiere. Meinungsfreiheit ist unser aller verbrieftes Recht - aber sollte eine Meinung nicht wenigstens den Hauch eines sicheren, überprüfbaren und logischen Fundaments haben? Das Web ermöglicht uns mehr Informationszugang und mehr Möglichkeiten, unsere Meinung zu dokumentieren, als je zuvor. Mit allen Chancen und Risiken. Wie auch immer - wir wollen in unserem Blog "PfotenundFell" in Kürze in einer kleinen Serie einige ausgewählte Tierforen vorstellen, in denen wir aktiv sind und die wir für unterstützenswert halten. |
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