| Der politisch korrekte Ökohund |
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Der moderne Hund soll seine Umwelt nicht belasten, weder durch übermäßige Lärmabsonderung noch durch Verschmutzung von Straßen und Parkanlagen. Schön wär’s! Nerviges Dauergebell im Mehrfamilienhaus oder hinter dem Gartenzaun, „Tretminen“ auf dem Bürgersteig und in Parkanlagen müssen nicht sein. Hier ist der Hundebesitzer mit Recht gefordert. Was beim Hund vorne rauskommt: Übermäßiges Bellen ist akustische Umweltverschmutzung. Ob aus Langeweile oder Kummer, Dauerbeller machen sich sehr unbeliebt. Hundebesitzer unterschätzen oft die Lärmbelästigung, die von ihrem Haustier ausgeht. Wenn man versäumt, seinen Hund richtig zu erziehen, ihm nicht genügend sinnvolle Beschäftigung bietet, ihn nicht an das Alleinsein gewöhnt, hat man schnell einen Problemhund geschaffen. Hunde sind intelligent und lernwillig, sie können ihre Lautäußerungen maßvoll einsetzen, wenn der Mensch die richtigen Bedingungen schafft. Also-nicht der bellende Hund ist das Problem, sondern der Besitzer. Jeder kann sich über artgerechte Hundehaltung informieren und im Zweifelsfall fachkundige Hilfe suchen. Neue Berufe wie Hundepsychologe oder Verhaltensberater haben in unserer modernen Gesellschaft eine wichtige Funktion bekommen. Sie füllen die Wissenslücken mancher Hundebesitzer und helfen, das verlorene Gleichgewicht, die Harmonie in der Mensch-Hund-Beziehung wieder herzustellen. Was beim Hund hinten rauskommt: Paradiesische Zeiten würden anbrechen, überall wären wir mit Bello oder Bella gern gesehen, wenn keine anrüchigen Hinterlassenschaften mehr in der Landschaft herumlägen. Diese Tipps sind für Menschen mit eigenem Garten leicht durchführbar: Bello oder Bella sollen daran gewöhnt werden, ihre großen und kleinen Geschäfte im Garten zu verrichten. Jetzt werden viele entrüstet aufschreien und sich ekeln, aber mit wenig Aufwand kann jeder seinen Garten sauber halten. Die Stellen, an denen der Hund Urin abgesetzt hat, müssen täglich mit Wasser abgespült werden. So vermeiden sie Gerüche und vor allem braune Stellen im Rasen und an Pflanzen. Urin in Verdünnung soll sogar ein guter Dünger sein. Die Kothaufen können kompostiert werden, am besten in einem separaten, geschlossenen Kompostbehälter. Wenn das Häufchen mit Erde bestreut wird, fördert das eine schnelle Kompostierung und verhindert jeden Geruch. So wird der Ökohund perfekt: Natürlich werden die Vierbeiner auch noch das eine oder andere Geschäft beim Spaziergang verrichten, aber der umweltbewusste Mensch hat natürlich immer eine Plastiktüte dabei, um die feste Hinterlassenschaft aufzunehmen und zu Hause dem Kompost hinzuzufügen. Hier gilt keine Ausrede, auch Menschen ohne eigenen Garten können sich daran gewöhnen, Häufchen in Kotbeuteln aufzusammeln und zu entsorgen. Fest verschlossen in der Mülltonne wandern die anrüchigen Päckchen dann in die Müllverbrennung. |
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