| Wieviel Katze braucht der Mensch? |
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Viele Menschen werden, manchmal aus Faszination, manchmal aus Tierliebe, zu Katzensammlern. 20 und mehr Katzen in einer Wohnung oder einem Haus? Das mögen eher Ausnahmen sein, aber viele Menschen möchten gerne mehr als eine Katze halten. Aber wie viele Tiere verträgt der Mensch? Und wie viele Katzen vertragen sich? Muss es eine gerade Zahl sein? Wo liegt die Höchstgrenze? Besser Kater miteinander vergesellschaften oder Kätzinnen? Wer mit wem kann, dafür existieren leider keine festen
Das einfachste ist noch, gleich zwei oder mehr Geschwister zu sich zu holen, die sich kennen oder Katzen, von denen feststeht, dass sie sich gut vertragen. Wenn das nicht geht und eine zweite oder dritte Katze in die Familie kommen soll, lassen sich dennoch einige Fehler, die häufig vorkommen, von Anfang an vermeiden. Einer Seniorenkatze einen jungen Wirbelwind zuzumuten, geht oft schief. Genau so problematisch ist es, einer Katze, die lange allein mit ihrem Menschen gelebt hat, nun eine Konkurrentin um Zuwendung vor die Nase zu setzen. Auch hier sind Probleme nahezu vorprogrammiert: Wenn eine sehr dominante Katze mit einer unterwürfigen zusammen gehalten werden soll. Stress bei Tier und Mensch ist die Folge, wenn zu viele oder nicht zusammen passende Katzen gemeinsam leben müssen. Aggressive „Organisation ist das halbe Katzenleben“, nennt das die Tiermedizinerin. Das stellt jedoch Anforderungen an den Menschen, die vorab gut überlegt werden müssen: „Es gibt eine gute Regel, die besagt, dass bei reinen Wohnungskatzen immer ein Zimmer mehr da sein muss, als Katzen im Haushalt. Und das gilt auch für die Katzentoiletten: Bei vier Katzen im Haus bedeutet das schon fünf Toiletten, die gereinigt werden müssen. |
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Regeln. Es gibt unter den Katzen eine enorme Bandbreite. Ob soziales Wesen oder Einzelgänger, darüber entscheidet die Prägung in der Jugend des Tieres und wie es aufgewachsen ist – mit anderen Katzen oder isoliert.
Katzenkämpfe, zwanghaftes Putzen und Lecken oder Harnmarkieren können die Folge sein. „In unausgeglichenen, nicht gut zusammen passenden Gruppen müssen regulierende Strukturen und Regeln vorgeben werden“, schreibt die österreichische Tierärztin Sabine Schroll in ihrem Katzenratgeber „Aller guten Katzen sind...?“ Dazu gehören feste Futter-, Schlaf- und Liegeplätze mit Rückzugsmöglichkeiten für jedes Tier. Aber auch die geregelten Zeiten für soziale Kontakte zu Menschen, für Schmuse- und Spielstunden.