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Aggression bei Katzen kann viele Ursachen haben
Wenn Ihre Samtpfote beißt, kratzt und nach Ihnen schhlägt, ist als erstes Ursachenforschung angesagt.

"Meine Katze ist gestört. Sie ist furchtbar aggressiv". Diesen Satz hören Tiertherapeuten oft. Sei es, dass bestimmte Menschen oder auch andere Tiere, meistens Mitkatzen, angegriffen werden. Aber längst nicht alles, was als krankhafte Aggression angesehen wird, ist es auch.

Fast immer, wenn Menschen über starke Aggression ihrer Katzen berichten, handelt es sich um übertriebene spielerische Aggression. Entweder kann die Katze ihren angeborenen Jagd- und Beutetrieb nicht genug ausleben. Und sucht sich deshalb Ersatzobjektet. Das sind dann oft Hände oder Füße der Menschen.

Oder sie wurde als Welpe immer wieder zu besonders aggressivem Spielen ermutigt und versteht nun nicht, warum das auf einmal nicht mehr toleriert werden soll.

Es gibt aber auch die Angstaggression. Zum Beispiel dann, wenn sich eine Revierinhaberin von einem jungen, agilen Neuzugang bedroht fühlt und aus Abwehr droht und faucht.

Von territorialer Aggression reden die Verhaltensforscher, wenn ein Tier solche Besitzansprüche entwickelt, dass es kein anderes Lebewesen neben sich duldet - ob Mensch oder Tier.

Diese Aggressionsformen sind nicht leicht zu unterscheiden, zumal sie auch oft ineinander übergehen. Hier ist in jedem Fall tierpsychologische Beratung sinnvoll.

 

 
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