| Angst vor Hund und Katze |
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Hilfe, ein Hund! Oh Schreck, eine Katze! Frisch verliebt und dann der Schock: Der geliebte Mensch teilt sein Zuhause mit einem Hund oder einer Katze. Für jemanden, der unter Angst vor Tieren leidet, kann dass das Ende der Beziehung bedeuten.Angst vor Hunden oder Katzen ist gar nicht so selten und jeder Bericht in den Medien über Beißzwischenfälle bestätigt die eigene Furcht. Menschen mit solchen Ängsten wechseln die Straßenseite, machen Umwege, meiden Parkanlagen, nur um keinem Hund zu begegnen. Lässt sich die Begegnung gar nicht vermeiden, leiden sie unter starken Stresssymptomen: Herzklopfen, Schweißausbrüche, Fluchtgedanken. Freunde mit Haustier werden nicht mehr besucht oder eingeladen. Die eigene Angst wird bewusst oder unbewusst an die Kinder weitergegeben, die so auch kein entspanntes Verhältnis zu Tieren aufbauen können. Und kaum jemandem gelingt es alleine, ohne professionelle Hilfe, mit seinen Ängsten fertig zu werden. Die Pädagogin und Tierpsychologin Marita Römer von den Vierpfotenprofis hat ein Konzept für Menschen mit Hunde- oder Katzenangst entwickelt. Im persönlichen Gespräch erstellt sie für jeden Patienten ein individuelles Desensibilisierungsprogramm. Schritt für Schritt wird er mit dem Objekt seiner Ängste vertraut gemacht und lernt, Verhalten und Körpersprache des Tieres richtig zu deuten, das Tier zu verstehen. Bei den praktischen Übungen in der Lebensumwelt des Menschen setzt er sich, immer in Begleitung der Expertin, mehr und mehr angsteinflößenden Situationen aus und lernt, damit umzugehen. "Desensibilisieren" bedeutet unempfindlich machen. Und das bedeutet, dass die Anwesenheit des Tieres schließlich ertragen werden kann, ohne Panik auszulösen. Marita Römer bietet eine Einführungsstunde im Hausbesuch für 50 Euro an. Danach entscheidet sich der Klient, ob er die Therapie beginnen möchte. Eine Therapieeinheit von 10 Übungsstunden kostet 450 Euro. |
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